[Ich lese gerade] Ausgelöscht von Cody McFadyen

Cody McFadyen: Ausgelöscht

Erster Satz: „Ich werde das Leben sein“, sagte der Mann zu dem Jungen.

Advertisements

[Projekt 52] Ein Pingu wird zum Fotomodell…

Bereits Anfang des Jahres hat Sari ein Projekt ins Leben gerufen, dass mich schon damals wirklich gereizt hat. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Blog, so dass ich auf eine Teilnahme verzichtet habe. Beim „Projekt 52“ geht es darum jede Woche ein Foto zu einem festgelegten Thema zu schießen und es an entsprechender Stelle auszustellen. Wenn man fleißig ist, hat man am Ende des Jahres also 52 Bilder zu den unterschiedlichsten Themen. Damit sichergestellt ist, dass niemand Archivbilder verwendet oder sich mit fremden Federn schmückt, soll auf allen Bildern eine feste Figur eingebaut werden, die einen sozusagen durch das ganze Jahr begleitet. Das ist doch wirklich eine schöne Idee… 🙂

Auch wenn die meisten Teilnehmer inzwischen schon etliche Themen bearbeitet haben, kann man erfreulicherweise auch noch ein wenig *hüstl* verspätet einsteigen. Das freut nicht nur mich, sondern auch meinen „Pingu“, der in nächster Zeit nun öfter Modell stehen wird.

Warum das Bild nach dem Upload so seltsam und unscharf aussieht ist mir noch ein Rätsel. Aber genau wie an weiteren Fotos arbeite ich auch an der Lösung dieses und einiger anderer Probleme…

[Gelesen] Ein reines Gewissen von Ian Rankin

Rankin, Ian: Ein reines Gewissen: Ein Fall für Malcolm Fox
Genre: Krimi
Seiten: 512 Seiten
Verlag: Manhattan
ISBN: 978-3442546503 Pick It!
Originaltitel: The Complaints

Inhalt (Klappentext):
Bei der Polizei nennt man sie „die von der dunklen Seite“, niemand will etwas mit ihnen zu tun haben. Kein Wunder, schließlich nehmen die internen Ermittler ihre eigenen Kollegen ins Visier. Gerade haben Malcolm Fox und sein Team in Edinburgh den korrupten Officer Glen Heaton überführt und den Fall der Staatsanwaltschaft übergeben. Als nächstes wird Fox auf einen jungen Polizisten angesetzt, der Kinderpornographie verbreitet haben soll. Doch seltsam: Je näher er dem Mann kommt, desto mehr ist Fox von dessen Unschuld überzeugt. Und dann wird plötzlich der Lebensgefährte von Fox’ Schwester erschlagen aufgefunden, und Inspektor Fox gerät selbst unter Verdacht. Mit einem Mal sitzen Jäger und Gejagter im selben Boot …

Kommentar zum Buch & Fazit:
Malcom Fox – von seinen Freunden „Foxy“ genannt ist Ermittler für interne Angelegenheiten bei der Polizei von Edinburgh. Kaum haben er und seine Kollegen den Fall eines korrupten Beamten abgeschlossen, bekommt Fox schon einen neuen Auftrag: Er soll einen jungen Sergeant – Jamie Breck – überprüfen, da dieser sich auf pornografischen Internetseiten herumgetrieben haben soll. Dabei scheint der junge Polizist auf den ersten Blick doch ganz harmlos zu sein. Kein leichter Fall für Malcom Fox…
Auch in Fox Privatleben liegt einiges im Argen: Seine Ehe wurde bereits nach kurzer Zeit geschieden und Fox kämpft als trockener Alkoholiker tapfer gegen seine Sucht. Sein Vater lebt in einem kostspieligen Pflegeheim und seine Schwester ist Opfer häuslicher Gewalt. Doch als deren Lebensgefährte ermordet wird, wird es auch nicht besser: Immerhin soll ausgerechnet Jamie Breck in diesem Fall ermitteln. Und es dauert nicht lange, bis Malcom Fox selbst zum Verdächtigen wird. Statt sich herauszuhalten sucht der interne Ermittler Jamie Brecks Nähe, um Genaueres über den Mordfall – aber auch über den jungen Polizisten – zu erfahren. Dabei erkennt Malcom Fox in Jamie Breck nicht nur einen kompetenten Ermittler. Der junge Polizist wird ihm auch noch zunehmend sympathisch. Jamie Breck soll wirklich ein Pädophiler sein?
Bevor Malcom Fox und Jamie Breck aber bei ihren Fällen weiterkommen, werden plötzlich beide suspendiert. Und damit fängt der eigentliche Krimi erst richtig an…

Insgesamt erzählt Ian Rankin eine interessante und spannende Story mit vielen Verwicklungen und falschen Verdächtigungen. Beim Lesen ist allerdings Aufmerksamkeit gefragt, denn irgendwie hängt alles mit allem zusammen. Manchmal allerdings – so schien es mir zumindest – spielt Kommissar Zufall bei der Entwicklung dann doch eine zu große Rolle. Und auch, wenn die einzelnen Personen meist ziemlich gelungen in die Geschichte eingeführt werden bin ich persönlich gerade am Ende regelmäßig über die Namen gestolpert. Wer war noch einmal Opfer? Und wer Verdächtiger? Ein Figurenverzeichnis im Anhang wäre wirklich wünschenswert gewesen…
Aber eigentlich kann man nicht klagen: Der erste Band der neuen Serie ist sicherlich nicht das beste Buch, das Rankin je geschrieben hat. Der Krimi ist allerdings zum größten Teil recht spannend und an manchen Stellen habe ich ihn wirklich ungern aus der Hand gelegt.
Wer die Fälle des Kommissars John Rebus, den Ian Rankin (leider) nach mehr als 20 Jahren in den (verdienten) Ruhestand, geschickt hat, mochte, der sollte auch einmal Malcom Fox bei seinen Ermittlungen begleiten. Vermutlich kann man sich an ihn gewöhnen…
Die Ausgangssituation mit einem Internen Ermittler als Hauptperson bietet Ian Rankin für die Zukunft einige neue Möglichkeiten und es folgen hoffentlich noch einige interessante Fälle…

[Tipp] Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten

Dieses Buch – oder besser Büchlein – hat es mir wirklich angetan und deshalb möchte ich es heute gerne vorstellen.

Typisch! Kleine Geschichten für andere Zeiten (47 Seiten)
Herausgebenen von Andere Zeiten e.V.
Infos: http://www.anderezeiten.de

Über das Buch:

Das Buch beinhaltet etwa 35 kleinen Geschichten, die in der Regel nur eine Seite lang sind und häufig Lebensweisheiten beinhalten. Manchmal reichen allerdings auch schon wenige Sätze, um den Leser zum Schmunzeln oder auch zum Nachdenken zu bringen. Die Geschichten – so heißt es im Klappentext – haben verschiedene Menschen in unterschiedlichen Ländern erzählt, geschrieben und weitergetragen. Sie handeln etwa von Feldherren, die wegen des Glücks einer einzigen Familie einen Krieg absagen, vom scheinbaren Unglück, welches sich als Glück entpuppt und vom berühmten Clown Grock, der seine ganz eigene Art hat mit Beleidigungen umzugehen. Alle Geschichten sind wirklich liebevoll illustriert – passend zum Inhalt des jeweiligen Textes etwa mit betenden Löwen, einem tanzenden Gaukler oder einem schlichten Leuchtturm.

Wie der Titel schon sagt, sind es kleine Geschichten: Nichts für eine lange Bahnfahrt oder einen Aufenthalt in einem Wartesaal, aber beispielsweise ein schönes Schmankerl als Gute-Nacht-Geschichte vorm zu Bett gehen. Nicht nur für kleine, sondern auch für große Leute! Und auch, wer einmal schlechte Laune hat, sollte dann ruhig mal einen Blick in dieses Büchlein werfen. „Typisch“ ist ein kleines, aber feines Buch zum Lesen, Vorlesen oder Verschenken.

Im Herbst soll endlich ein zweiter Band mit neuen kleinen Geschichten herauskommen. Ich freue mich… 🙂